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7 Tipps für
Ihre Baufinanzierung

Die Zeit der Bauzinsen zum Nulltarif neigt sich langsam dem Ende. Bisher hat man Hypothekenkredite vergleichsweise günstig bekommen. Es zeigt sich, dass die Banken die Zinssätze für einen Baukredit langsam anheben. Viele Familien fragen sich, ob sie das finanzielle Risiko eines Wohnungs- oder Hauskaufs jetzt noch eingehen sollen. Im Folgenden ein Überblick, welche sieben teuren Fehler potenzielle Käufer besser vermeiden sollten.

1. Zu kurze Zinsbindung

Das Angebot sieht auf den ersten Blick toll aus. Je kürzer die Zinsbindung, desto niedriger sind die Zinsen, die die Banken verlangen. Dennoch sind diese kurz laufenden Kredite bei einer langfristigen Investition wie einem Hauskauf nicht immer die beste Wahl. Dass das Niveau der Bauzinsen wieder an Höhe gewinnen soll, sollten Interessenten berücksichtigen.

2. Zu niedrige Tilgung

Diejenigen, die eine Immobilie kaufen, sollten nicht vergessen, dass sie das geliehene Geld für den Kauf auch wieder zurückzahlen müssen – und zwar mit Zinsen. Die meisten Banken geben sich jedoch bei der Baufinanzierung mit einer Tilgung von einem Prozent zufrieden.

3. Zu wenig Eigenkapital

Mit sehr wenig oder ohne Eigenkapital ist eine Baufinanzierung grundsätzlich möglich, gilt aber als sehr riskant – und ist für die Schuldner deutlich teurer. Die Banken gehen grundsätzlich davon aus, dass sie im Fall der Fälle durch eine Zwangsversteigerung des Objekts 60 bis 70 Prozent der Kreditsumme problemlos hereinholen können.

4. Nebenkosten unterschätzen

Mit den steigenden Kaufpreisen steigen auch die Kaufnebenkosten. So liegt der Kaufpreis in Deutschland ohne Nebenkosten im Jahr 2020 im Schnitt inzwischen bei rund 415.000 Euro, wie aus Daten des Immobilienfinanzierers hervorgeht. Schon das ist für die meisten Interessenten sehr viel Geld. Aber das ist noch nicht alles.

5. Effektivzins unterschätzen

Wer einen Kreditvergleich unternimmt, sollte sich vor allem am Effektivzins orientieren. Eine Umfrage der Verbraucherzentrale Bremen hat jedoch gezeigt, dass eine Mehrheit der Verbraucher gar nicht weiß, was der Begriff eigentlich bedeutet. 68 Prozent der Befragten sind demnach des Unterschieds zwischen Sollzins und Effektivzins gar nicht oder nur teilweise bewusst.

6. Zu wenig an Förderung denken

Immobilienkäufer können teilweise umfangreiche finanzielle Hilfen erhalten. Diejenigen die eine Immobilie erwerben oder neu bauen, können bei der staatlichen Förderbank KfW beispielsweise finanzielle Unterstützung beantragen, wenn es sich dabei um ein energiesparendes Haus handelt. So trat am 1. Juli eine neue Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude in Kraft. Eigentümer erhalten künftig bis zu 50 Prozent Förderung für energetische Gesamtmaßnahmen.

7. Angebote zu wenig verglichen

Wie viel ein Kredit kostet, hängt nicht nur von der Bank, sondern auch von der gewählten Finanzierungsvariante ab. Deshalb gilt grundsätzlich: Die eine günstige Bank für alle Interessenten gibt es nicht.