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Steigende Immobilienpreise –
ist ein Ende in Sicht?

Der Immobilienmarkt boomt: Eine Erkenntnis, die sich trotz der anhaltenden Pandemie und der damit einhergehenden finanziellen Einbußen nicht abstreiten lässt. So haben die Kaufpreise für einen Quadratmeter Bauland erneut ein Rekordhoch erreicht.

Während man im Jahr 2011 durchschnittlich „nur“ 130 € pro Quadratmeter Bauland bezahlen musste, so liegt der aktuelle bundesweite Durchschnittspreis bei 199 € pro Quadratmeter. Eine Rekordmarke, die in Bayern, mit durchschnittlichen 349 € für den Quadratmeter Bauland, längst gefallen ist. Hierbei muss allerdings auch erwähnt werden, dass die regionalen Unterschiede ein sehr großer Faktor sind. Wer beispielsweise Baugrund in München kaufen will, der wird ein Vielfaches dessen bezahlen, was der Quadratmeter Baugrund in einer Gemeinde mit weniger als 2.000 Einwohner kostet. Es ist nicht unüblich, dass 1 m² in der Landeshauptstadt um 1.000 € teurer ist!

Doch wie erklärt sich dieser allgemeine Preisanstieg zu Corona Zeiten?

Grund für den stetigen Anstieg ist, dass die Kaufpreise nur langsam auf die Auswirkungen der Pandemie reagieren, da sie eine sehr große spekulative Komponente enthalten. Die wachsende Knappheit an Grundstücken, sowie Lieferengpässe von Materialien auf Baustellen und damit verbundene Preissteigerungen vieler Neubauten verstärken diesen Trend, der auch die Mietpreise in die Höhe treiben lässt. Ein Ende des Preisanstiegs ist nicht abzusehen.

Es bleibt also festzuhalten, wer sein Kapital sicher anlegen will, der ist auch für die Zukunft auf dem Immobilienmarkt gut aufgehoben.